Praxis Dr. Regina Beverungen

Hausarztpraxis

    Zulassung für alle gesetzlich und privat Versicherten.

    Allgemein - und Familienmedizin; Versorgt werden gern alle Altersgruppen.

    besondere Ausbildungen:

    • hausärztliche Geriatrie: Medizin im Alter für das Alter
    • Palliativmedizin: Sterbebegleitung - was ist sinnvoll, was ist notwendig am Ende des Lebens
    • Chirotherapie: Diagnostik und Mobilisierung an den Gelenken
    • Sportmedizin: Diagnostik und Therapie bei Breiten - und Leistungssport
    • Rettungsmedizin: Notfallmedizin, Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation)
    • Psychosomatik: Gespräche und Therapie bei seelischen, körperlichen und alltäglichen Belastungen
    • zusätzliche Kinder- und Jugendvorsorgen U10, U11, J2
    • Reisemedizinische Beratung

    Ausstattung:

    • Labor: tgl. von 7.30 bis 9.00 Uhr nach Absprache
    • EKG
    • Belastungs- EKG
    • Lungenfunktion
    • Langzeit-Blutdruckmessung
    • Sonographie von Bauchorganen, Schilddrüse und Säuglingshüften
    • Taschen - Doppler - Druckmessung
    • Infusionen, Impfungen
    • INR-Messung vor Ort

    akademische Lehrpraxis

    Wir sind seit April 2009 akademische Lehrpraxis der Georg-August-Universität Göttingen (UMG), der medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Ruhr-Universität Bochum (rub). Mehrmals im Jahr bieten wir Studierenden der Medizin die Möglichkeit die Tätigkeit in einer Landarztpraxis kennenzulernen. Wir freuen uns und sind dankbar, dass die zukünftigen "Ärztinnen und Ärzte" so gut von Ihnen angenommen werden.

    Seit dem Wintersemester 2012/13 bin ich Lehrbeauftragte der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität und gebe im Semester Dienstags nachmittags Seminarunterricht in Göttingen.

    Von März bis Juni 2018 wird Tobias Pieper als Student der Universität Göttingen sein Wahlfach Allgemeinmedizin im „Praktischen Jahr“ bei uns absolvieren. Er hat bereits 2016 ein zweiwöchiges Praktikum in unserer Praxis gemacht.

    Information für Studierende

    Bei Interesse bitte werktags mittags zwischen 12 und 12.30 Uhr telefonisch unter 05271/97400 oder per Mail Kontakt aufnehmen.

    Die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) fördert die Famulatur in unserer Landarztpraxis mit 400,-€/Monat

    Richtlinie Förderung Famulatur
    Förderantrag Famulatur

    Blockpraktikum

    Evaluationsbogen Blockpraktikum

    Praktisches Jahr

    Muster PJ-Logbuch

    Philosophie

      Wir sind bemüht Hausarztmedizin nach besten Wissen und Gewissen durchzuführen. Zu unserer Arbeits- und Lebensphilosophie zählt, dass Bewährtes vorrangig Anwendung findet - also Medikamente, die sich seit Jahren bewährt haben, setzen wir vorrangig ein. Trotzdem sind wir Innovationen gegenüber offen und prüfen in regelmäßigen Fortbildungen den Stand der Wissenschaft.

      MEZIS e.V. "Mein Essen zahl ich selbst" seit Jahresanfang 2012 bin ich Mitglied in der Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte, genannt "MEZIS". Ich will, dass Sie die richtigen Medikamente verordnet bekommen. Das ist doch selbstverständlich, aber zehntausende von PharmavertreterInnen werben in Praxen und Krankenhäusern für ihre Produkte,bezahlen Essen auf Fortbildungen, laden zu Vorträgen in große Hotels ein und bezahlen Reisen in Urlaubsdomizile. Dass dies Wirkung auf das Verordnungsverhalten des Arztes zeigt, beweisen viele Untersuchungen. Ich bin davon überzeugt, dass die derzeitigen Praktiken der Pharmaindustrie nicht nur den Krankenkassenbeitrag in die Höhe treiben, sondern die medizinisch beste Arzneimittelversorgung aller Patienten - d.h. auch die von Ihnen - in Frage stellen.

      Hiervon habe ich mich distanziert und mir folgende Ziele gesetzt:

      • ➞ keine Pharmavertreter mehr zu empfangen, keine Geschenke und auch keine Muster mehr anzunehmen
      • ➞ Ihnen sichere und bewährte Medikamente zu empfehlen und Zurückhaltung in der Verordnung jüngst zugelassener Arzneimittel zu üben, deren Risiken in den ersten Jahren des Gebrauchs wenig bekannt sind
      • ➞ keine Computerprogramme einzusetzen, die von Arzneimittelherstellern finanziert werden
      • ➞ mich aus herstellerunabhängigen Veranstaltungen und Fachzeitschriften weiterzubilden und die Teilnahme an Veranstaltungen zu meiden, deren Finanzierung nicht offengelegt wird.

      Qualitätsmanagement

      Logo Praxissiegel

        Was ist das? Beim Qualitätsmanagement in der Medizin geht es darum, alle fachlichen und organisatorischen Abläufe, die zu einer guten und sicheren Versorgung der Patienten beitragen, systematisch zu gestalten. Keine Organisation kann ohne Grundsätze geführt werden, das gilt auch für unsere Hausarztpraxis. Vom ersten Kontakt mit Patienten, diagnostische und therapeutische Leistungen, über die Mitarbeiterführung bis hin zum Notfall-, Hygiene- und Gerätemanagement, wenden wir Instrumente und Methoden des Qualitätsmanagements im Alltag ganz selbstverständlich an. Bereits 2005 besuchten wir die ersten Seminare zu diesem Thema. Nach Sichtung des Marktes entschlossen wir uns das kompakte und durchdachte QM EPA= Europäisches Praxisassessment durchzuführen. Am 24.04.2009 war es soweit, wir erhielten nach Visitation und Audit das Zertifikat Stiftung Praxissiegel e.V. „Europäisches Praxisassesment (EPA) – Hausarzt“ . Seitdem arbeiten wir laufend daran und erhielten am 24.03.2011 die Rezertifizierung und am 18.03.2014 und am 22.06.2017 die Re-Rezertifizierung.
        Im Frühjahr 2017 haben wir im Rahmen des Qualitätsmanagements zur Re-Zertizierung eine Patientenbefragung durchgeführt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern. Alle Antworten sind durch das AQUA-Institut ausgewertet und im Vergleich zu anderen Praxen und früheren Befragungen gestellt worden. Hierdurch haben wir festgestellt, dass unsere Abläufe nicht für die hohe Zahl an Patienten ausgelegt waren, die durch viele Neuaufnahmen im letzten Jahr zu Stande kam. Zusätzlich brauchten wir weitere Energie, um neue Mitarbeiterinnen einzuarbeiten. Wir arbeiten daran, hier besser zu werden, Ihnen die Abläufe zu erleichtern und Ihnen wieder mehr Raum für Ihre Anliegen zu geben.

        Genfer Deklaration

          Die Genfer Deklaration (auch als Deklaration von Genf oder Genfer Gelöbnis bezeichnet) wurde im September 1948 auf der 2. Generalversammlung des Weltärztebundes in Genf, Schweiz verabschiedet. Sie soll (auch Serment d’Hippocrate, formule de Genève bzw. The Hippocratic Oath formulated at Geneva genannt) eine zeitgemäße, ohne religiösen Kontext bestehende Version des Eids des Hippokrates darstellen und wurde mehrfach revidiert (1968, 1983, 1994, 2005, 2006 und 2017[1]). Sie ist in die Berufsordnung für die deutschen Ärzte[2] übernommen worden und deren Präambel vorangestellt.

          Die offizielle, durch den Weltärztebund autorisierte deutsche Übersetzung der Deklaration von Genf in der von der 68. Generalversammlung des Weltärztebundes in Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika im Oktober 2017 beschlossenen Fassung lautet:[3]

          Das ärztliche Gelöbnis

          Als Mitglied der ärztlichen Profession...

          gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

          Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.

          Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.

          Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.

          Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.

          Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.

          Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.

          Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.

          Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.

          Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.

          Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.

          Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.

          Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.